
Carola Heilemann-Jeschke
CIO und Leiterin der Abteilung Zentrales IT-Management und Digitalisierung öffentlicher Dienste beim Senator für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen
Vita:
Bremens CIO und selbsternannte »kreative Bürokratin« arbeitet unermüdlich daran, mit Mut, Emotionen und Veränderungsdrang die Verwaltung in eine digitale Wundermaschine zu verwandeln. Sie ist Ex-Richterin, Ermöglichungsjuristin, die lieber Gestaltungsspielräume nutzt statt Paragrafenfallen findet. Ihr Motto: »Stell dir vor, es ist Verwaltung und alles funktioniert!«
Keynote
Hoffnungslos optimistisch – Wie weibliche Führung Zuversicht in Wirkung übersetzen kann
- (Wie) kann man die Realität schonungslos klar sehen und trotzdem optimistisch bleiben? Und wie wird daraus die Energie, etwas zu bewegen?
- Veränderungen wirken oft lange unmöglich – bis jemand nicht aufhört, an sie zu glauben. Was macht diesen Unterschied aus?
- Wo genau beginnt Verantwortung – und was bedeutet es wirklich, Gestaltung nicht zu delegieren, sondern selbst zu übernehmen?
Summary
Angesichts von KI, geopolitischen Abhängigkeiten, Sicherheitsrisiken und hohem Veränderungsdruck stellt sich die Frage: Wie kann man die Realität schonungslos klar sehen und trotzdem optimistisch bleiben? Zuversicht ist dabei nicht das Gegenteil von Realismus, sondern die Voraussetzung dafür, dass er nicht in Lähmung endet.
Denn Veränderungen wirken lange unmöglich – bis jemand nicht aufhört, an sie zu glauben. Fortschritt beginnt selten mit Zustimmung oder perfekten Bedingungen, sondern mit Menschen, die beharrlich an einer Idee festhalten, erste Schritte wagen und aus Rückschlägen lernen.
Diese Keynote zeigt, dass Verantwortung genau dort beginnt, wo wir aufhören, Gestaltung an andere zu delegieren – und stattdessen selbst Entscheidungen treffen, Haltung zeigen und Räume schaffen, in denen auch andere Verantwortung übernehmen können.


